Bäume und Solar-Anlagen für Kenia

Warum Kenia?

Bäume und Solar-Anlagen für Kenia : Warum Kenia werden viele jetzt fragen. Das hat natürlich sehr plausible Gründe. Als Leitthema gilt, dass CO2 sich in unserer Atmosphäre sammelt und nicht etwa in bestimmten Ländern oder Gebieten. Einfach gesagt: „CO2 kennt keine Grenzen!“

Wichtiger ist allerdings die Tatsache, dass Wälder nicht nur klimawirksam über die CO-Aufnahme aus der Atmosphäre, sondern auch über biophysikalische Prozesse sind. In den Tropen hat sich gezeigt, dass die starke Verdunstung von Wasser durch Transpiration von Pflanzen und Tieren und von unbewachsenen und freien Flächen in Wäldern eine regionale Abkühlung bewirken kann. In nördlichen Breiten kann allerdings die Albedo (Maß für die Helligkeit eines Körpers) mit geringem Reflexionsvermögen dominieren. Das bedeutet, dass die Vegetation Sonnenlicht absorbiert und reflektiert. Wälder sind häufiger ‚dunkler‘ als Ackerflächen – relativ wird mehr Licht absorbiert. Dadurch erwärmt sich die Oberfläche stärker, was regional zu einer höheren Temperatur führen kann.

Viele Studien zeigen, dass in den Tropen eine Aufforstung dreimal effektiver ist, als in den gemäßigten und hohen Breiten, da Pflanzen dort schnell wachsen und daher besonders viel CO2 gebunden wird.

Klimawandel: Bäume können ihn stoppen

Grüne Zone – Migraplan Aufforstungsprogramme : Weltweit identifizierten Forscher 900 Millionen Hektar, auf denen Wälder neu angepflanzt werden könnte. Diese hätten das Potenzial, etwa 205 Milliarden Tonnen Kohlenstoff zu absorbieren, rund zwei Drittel der CO2-Menge, die seit Beginn der Industrialisierung zusätzlich ausgestoßen wurde.

Um es einmal klar zu sagen: Verursacher und Leidtragende des Klimawandels sind nicht identisch. Hauptverursacher des Klimawandels sind die Menschen, doch hauptsächlich die in den Industriestaaten. CO2 bleibt ca. 100 Jahre in der Atmosphäre, daher muss die historische Entwicklung des CO2-Ausstoßes beachtet werden. Wir leben klimatechnisch seit mehr als 100 Jahren auf Kosten der ärmeren Entwicklungsländer. Deshalb müssen wir uns heute die Frage gefallen lassen: Welche moralische Verantwortung haben wir – die Länder des industrialisierten Nordens – gegenüber denjenigen, die ihre Heimat verlassen müssen, weil ganze Landstriche zu Wüsten und unbewohnbar werden?

Aber keine Angst! Diese Seite soll keine Seite der Schuldzuweisungen werden. Gestatten Sie uns daher einen letzten Vergleich:

  • Bewohner von Industriestaaten stoßen pro Kopf und Jahr (Beispiel 2005) z.B. ca. 11 t CO2 aus
  • Bewohner von Entwicklungs- und Schwellenländern pro Kopf ca. 2 t pro Jahr (Beispiel 2005)
Bäume und Solar-Anlagen für Kenia
Gruene Zone Baumschule
Gruene zone Grundstück
Gruene Zone Karte

Grüne.zone pflanzt 1 Million Bäume

Wir übernehmen Verantwortung und pflanzen 1 Million Bäume für die Zukunft unserer Kinder. Viele Organisationen lassen pflanzen, wir machen es selbst um eine hohe Effektivität zu gewährleisten. Unser Koordinator vor Ort kennt alle Gegebenheiten und hat jahrelange Erfahrung im Management:

Mr. Harry Wanderi
Managing Advisory Board of Migraplan
P.O Box 3125
Nyeri. Kenya
Tel: +254 (0)722802288
E-Mail: harry@migraplan.com

Im Bereich Nyeri und Mweiga in der Mount Kenia Region errichten wir mehrere Baumschulen aus denen die Bäume in wichtigen Regionen gepflanzt werden. Ein Beispiel:
Turkana eine Provinz im Norden Kenias. Der Klimawandel zeigt sich hier in sehr deutlicher Form. Die Abstände zwischen den Trockenzeiten und immer wiederkehrenden Dürreperioden werden immer kürzer. Fruchtbares Land ist in diesem Gebiet (flächenmäßig etwa so groß wie Bayern) kaum noch anzutreffen. Früher gab es viele Nomaden, die durchs Land zogen. Heute  haben sich viele an dem einzigen Fluss in diesem Gebiet angesiedelt. Diese Ansiedlung bedeutet jedoch, wie wir es schon auf unseren Seiten erläutert haben, dass hier vermehrt Bäume und Sträucher abgeholzt werden.

In den meisten Teilen Afrikas sind Säcke mit Holzkohle ein häufiger Anblick, die durch ländliche Gebiete in Richtung Städte transportiert werden. Sie werden auf Fahrrädern, Motorrädern, Autos, Pickups und Lastwagen befördert. Manchmal werden sie nachts befördert, um nicht von der Polizei aufgehalten zu werden, und manchmal werden sie tagsüber von Behörden, die bereits Bestechungsgelder in die Tasche gesteckt haben, einfach abgenickt. Die Holzkohleproduktion natürlich auch für die massive Entwaldung verantwortlich. Die Behörden versuchen oft, den Handel zu verbieten oder zu kontrollieren, was beides zum scheitern verurteilt ist.

Zusätzlich nutzen es die Menschen zur Befeuerung ihrer Kochstellen, zum Flechten von Körben und natürlich zum Bau ihrer Hütten.
Der Waldbestand in Kenia ist seit den 1960er Jahren von 15% auf heute nur noch 2% gesunken. Weniger Wald bedeutet weniger Niederschlag. Die immer geringen Niederschläge erschweren es der Natur, sich zu regenerieren. Wenn nicht dagegen gehalten wird, entsteht hier die nächste Wüste. Mit unseren Baumprojekten können wir das verhindern. Sie können uns dabei helfen:

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