CO2 kurz erklärt – Entstehung und Auswirkung

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CO2 kurz erklärt - Entstehung und Auswirkung

CO2 kurz erklärt - Entstehung und Auswirkung

CO2 kurz erklärt Kreislauf
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CO2 kurz erklärt – Entstehung und Auswirkung : CO2 oder auch Kohlenstoffdioxid kommt in unserer Umwelt natürlich und in großen Mengen in der Erdatmosphäre vor. Es ist grundsätzlich ein unauffälliges Gas. Man kann es weder sehen, noch riechen. Man kann vereinfacht sagen, dass CO2 ein natürliches Nebenprodukt der Zellatmung vieler Lebewesen ist. Zusätzlich entsteht CO2 bei der Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Gas – also fossile Brennstoffe. Bei der Verbrennung der fossilen Brennstoffe wir das CO2, dass in diesen Brennstoffen über Jahrhunderte und Jahrtausende gespeichert wurde, wieder freigesetzt. Auch wenn Vulkane ausbrechen oder Pflanzen verrotten, wird das Gas freigesetzt.  Gebundenes CO2 wird übrigens auch wieder freigesetzt wenn man einen Baum fällt.

Den Namen hat das Gas aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung: Das Kohlendioxidmolekül besteht aus einem Kohlenstoffatom (in der Chemie abgekürzt: C) und zwei Sauerstoffatomen (O2).

Was passiert mit Kohlendioxid, nachdem es in die Atmosphäre eingebracht wurde?

Nachdem Kohlendioxid in die Atmosphäre eingebracht wurde, wird es zunächst schnell zwischen der Atmosphäre, dem oberen Ozean und der Vegetation verteilt. Anschließend wird der Kohlenstoff weiterhin zwischen den verschiedenen Reservoirs des globalen Kohlenstoffkreislaufs, wie Böden, dem tieferen Ozean und Gesteinen, ausgetauscht. Manche dieser Austauschprozesse finden sehr langsam statt. Je nach Menge des freigesetzten CO2 verbleiben zwischen 15 % und 40 % bis zu 2000 Jahre lang in der Atmosphäre.

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Wie erwärmt es unsere Erde?

Einfach gesagt: Das Gas verhindert die Reflexion der Sonnenstrahlen. Die in der Atmosphäre verbleibende Strahlung erwärmt die Erde. Satellitenmessungen von Infrarotspektren der letzten 40 Jahre zeigen, dass in den Wellenlängen, die mit CO2 in Verbindung gebracht werden, weniger Energie ins Weltall entweicht. Messungen an der Erdoberfläche zeigen zunehmende nach unten gerichtete Infrarotstrahlung, die die Oberfläche des Planeten erwärmt. Dies ergibt einen direkten, empirischen kausalen Zusammenhang zwischen dem Gas und der globalen Erwärmung.

Die Erd-Erwärmung (auch Treibhauseffekt) funktioniert so: Energie von der Sonne erreicht die Erde als sichtbares Licht und UV-Strahlung. Die Erde strahlt einen Teil davon als Infrarotstrahlung wieder ab. Treibhausgase in der Atmosphäre fangen einen Teil dieser Wärme ab und streuen sie in alle Richtungen –auch zurück zur Erde. Durch diesen Vorgang halten CO2 und andere Treibhausgase die Temperatur auf der Erde um ca. 33°C höher als sie sonst wäre. Eigentlich eine gute Sache. Ohne diesen Effekt wäre die Erde eine Eiswüste und es würden Temperaturen von minus 18 Grad Celsius herrschen.

Das eigentliche Problem, dass wir heute haben, ist die wachsende Menge, die sich seit der Industrialisierung ansammelt. Kritiker haben zwar Recht, wenn sie behaupten, dass wir den Ausstoß schon gemindert haben ( durch Filter in der Industrie etc.) aber vergessen wird dabei schnell die wachsenden Bevölkerungszahlen (jeder Mensch produziert das Gas schon mit seiner reinen Existenz), die maßlose Abholzung von gigantischen Waldgebieten ( jeder gefällte Baum setzt sein gespeichertes CO2-Kontingent  wieder frei ) und nicht zuletzt unser wahnwitziges Konsumverhalten. Das Billig-T-Shirt aus Bangladesch, übers Internet bestellt, per Paket nach Hause zugestellt und das Steak aus Argentinien für das Wälder gerodet wurden, wird in Kühlcontainern auf Schweröl betriebenen Frachtschiffen über gekühlte Supermarkt-Theken in unsere Kühlschränke geliefert. Nicht zuletzt unser beliebtes Billy-Bücherregal für das in Russland ganze Wälder platt gemacht werden. – Was für ein Wahnsinn.

Kritiker mögen es leugnen aber es wird wärmer, wärmer und immer wärmer.

Wir können auch beobachten, dass Eiskappen der Pole mehr und mehr schmelzen. Unübersehbar gilt dies auch für Gletscher in Gebirgen. Hier verändert Eis seinen Zustand von „fest“ zu „flüssig“. Das freiwerdende Wasser gelangt zusätzlich in den Wasserkreislauf.

Eine wärmere Welt ist auch eine feuchtere, weil wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann. Globale Analysen zeigen, dass die spezifische Luftfeuchtigkeit, welche die Menge des Wasserdampfs in der Atmosphäre misst, sowohl über den Kontinenten als auch über den Ozeanen zugenommen hat.

Es wird also mehr Unwetter und Überschwemmungen geben. Zeichen, die auch Skeptiker nicht leugnen können. Aber müssen wir in Panik ausbrechen?

Wir brauchen nicht in Panik ausbrechen - wir müssen jedoch schnell handeln!

grüne.zone pflanzt 1 Million Bäume

Wir pflanzen Bäume in Kenia. Viele Studien zeigen, dass in den Tropen eine Aufforstung dreimal effektiver ist, als in den gemäßigten und hohen Breiten, da Pflanzen dort schnell wachsen und daher besonders viel CO2 gebunden wird.

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