Sturmschäden – standortgerechte Gehölzpflanzung

//Sturmschäden – standortgerechte Gehölzpflanzung
Sturmschäden - standortgerechte Gehölzpflanzung
Bild: obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./Thomas B. auf Pixabay

Sturmschäden – standortgerechte Gehölzpflanzung

Bund deutscher Baumschulen mahnt standortgerechte Gehölzpflanzung an Bahnstrecken an

Sturmschäden – standortgerechte Gehölzpflanzung : Anlässlich der Sturmschäden durch Bäume in Oberleitungen mahnt der Bund deutscher Baumschulen eine standortgerechte Verwendung von Gehölzen an Bahnstrecken an.

„Auch die Bahn muss sich auf den Klimawandel einstellen. Dazu gehört, dass direkt neben Bahnstrecken keine Baumriesen Verwendung finden können“, äußert der Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen, Markus Guhl.

„Das Gehölzsortiment der deutschen Baumschulen ist so ausgerichtet, dass entlang von Bahnstrecken eine gestaffelte Gehölzverwendung problemlos möglich ist. Unmittelbar an der Trasse können Sträucher, in etwas weiterem Abstand kleinere Bäume und im ausreichend großen Abstand große Bäume zur Verwendung kommen.“

Eine entsprechende Liste habe man bereits vor einigen Jahren mit der Deutschen Bahn intern besprochen. Gleichwohl sei man in der praktischen Umsetzung bahnseitig offenbar nicht recht vorangekommen. Bahnstrecken seien Verkehrswege, bei denen auf die Verkehrssicherheit geachtet werden müsse. Überlegungen, aus Naturschutzgründen Baumbestände, die die Strecken gefährden, stehen zu lassen, sind aus Sicht des BdB nicht hilfreich. „Der Umbau des Bahnsaumes kann ökologisch verträglich gestaltet werden. Auch da, wo die Bahnstrecken durch Wälder verlaufen, kann der vom Bundeslandwirtschaftsministerium angestrebte Waldumbaubahn bahnverträglich gestaltet werden“, so Guhl weiter.

Gerade wenn die Bahn in den nächsten Jahren als Verkehrsmittel eine noch größere Last als heute tragen solle, sei der reibungslose Betriebsablauf unabdingbar. Die Einbeziehung der grünen Infrastruktur am Rande der Bahnstrecken sei in einem modernen Verkehrskonzept unabdingbar.

BUND DEUTSCHER BAUMSCHULEN (BDB)

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 1.000 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten.

Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell weit über 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von über 1. Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 15 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche „Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“.

Nahezu jeder gepflanzte Baum an der Straße, im Park, in der freien Natur, im Forst und im heimischen Garten stammt aus einer Baumschule. Baumschulen sind Unternehmen, die sich auf die qualitativ hochwertige Produktion von Gehölzen spezialisiert haben. Die Tradition der deutschen Baumschulen ist mittlerweile über zweihundert Jahre alt. Damit das in Zukunft so bleibt, kümmert sich der BdB um die hierfür notwendigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Themen gibt es dabei genug.

www.gruen-ist-leben.de

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